Die Orgel wurde im Jahr 1680 für die Kirche des St.-Johannes-Klosters in Hamburg erbaut. Während der napoleonischen Besatzung wurde die Kirche des Johannes-Klosters als Lagerschuppen verwendet. Die Orgel mußte weichen und wurde im Jahre 1816 für 600 Taler an die Gemeinde Cappel verkauft, die sich für ihre 1806 abgebrannte und inzwischen wieder aufgebaute Kirche eine neue Orgel nicht leisten konnte. Glücklicherweise erlaubten es die bescheidenen Mittel der Kirchenkasse nicht, mehr als die allernotwendigsten Reparaturen durchführen zu lassen, so dass die Orgel von Umbauten oder Erneuerungen im Geschmack der Jahrhundertwende verschont geblieben ist.
Demzufolge steht hier ein Denkmal, welches aus der Zeit der höchsten Meisterschaft Schnitgers stammend, unverändert erhalten ist und einen unschätzbaren Wert darstellt.

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